Oceanis 41.1 PIA, der erste Segeltörn von Split nach Dubrovnik

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Endlich kam der Tag wo wir den ersten Törn mit der neuen Oceanis 41.1 PIA beginnen konnten. Am Dienstag, nach der Arbeit fuhren wir aus Zagreb los und kamen kurz nach Mitternacht in die ACI Marina Split.

Unsere Oc41.1 PIA wurde von den Ultra-Mitarbeitern komplett für den ersten Törn vorbereitet, ausgerüstet und wartete auf uns. Nach dem ersten betreten der neuen Segelyacht, haben wir erstmal nur die Küchenutensilien ausgepackt und die Kabinen mit neuen Kissen und Bettbezügen belegt.

Da es erst März war und die Nächte immer noch nicht warm genug sind, haben wir die Heizung eingeschaltet und ganz schnell eine angenehme Temperatur am Bord bekommen.

Den Abend lassen wir bei Wein an Bord ausklingen und beglückwünschen der PIA, viele und sichere Segeltörns, bevor wir ermüdet uns in unsere Kabinen bewegten.

Wir stehen zeitig auf, es war ein wunderschön sonniger Morgen in Split, wodurch unsere Begeisterung mit der neuen Segelyacht noch größer wurde. Wir erledigten den Papierkram und bewegten uns erstmal zu der nächsten Tankstelle. Das Manövrieren in der engen Marina war gar kein Problem, dank des starken Bugstrahlruders und Faltpropellers.

Wir segelten aus dem Hafen von Split und setzten unsere Segel. Das Großsegel wurde leicht aus dem LazyBag gesetzt und die Genua rollt sich standardgemäß einfach aus. Nach dem Trimmen der Segel setzen wir den Kurs Richtung Mrduja und „Splitska vrata“. Alle Crewmitglieder sind begeistert mit leichten Manövrierfähigkeit und der Stabilität beim Segeln.

Der Wind lässt nach 20 Minuten nach, was für uns alle bedeutet, dass die Zeit da ist um den Yanmar Motor zu testen. Wir rollen die Genua ein, lassen das Großsegel auf und bewegen uns mit 2000 Umdrehungen fort. In kurzer Zeit sind wir auf 6,5Knoten und der Motor arbeitet ruhig. Kurz vor Kap Brac, erreichen wir wieder etwas Wind, schalten den Motor aus, rollen die Genua aus und segeln entlang der Mrduja. Wir hatten noch etwa 15 Minuten Wind bis dann alles wieder still war, außer unserem Yanmar-Motor, der uns mit Leichtigkeit alles bis zu den Pakleni Otoci vor Hvar brachte. Wir warfen einen Blick in die ACI Marina Palmizana, kamen jedoch auf den Gedanken, dass es besser sein wird in der Bucht „Vinogradisce“ zu übernachten.

Der Abend wurde wieder ausgenutzt um einige Kleinigkeiten zu erledigen. Wir installierten den Internetzugang und verbunden die Lautsprecher.

Wieder Heizung an und ab ins Bett….

Am nächsten Morgen wurden wir von der Sonne geweckt, im Salon gönnten wir uns den Kaffee und das Frühstück genossen wir im Cockpit, als wäre es Juli und nicht März.

Wir gönnen uns ein seltenes Verfahren und zwar das einlaufen und festmachen im Hafen von Hvar. In Hvar erledigen wir den Einkauf und trinken noch einen Kaffee an der Promenade, bevor wir wieder ablegen.

Schon in der Hafenausfahrt setzen wir das Großsegel, es weht der NO-Wind (Bura), etwa 15Kn, Ideal für uns! Wir schalten den Motor aus, Klappen den Flexofold Propeller zusammen und segeln weiter, in Momenten bis zu 8,9 Kn durchschnittlich aber über 7,5Kn. PIA schlägt sich leicht durch das Meer und wir sind überglücklich und kriegen das Grinsen vom Gesicht nicht runter.

Der Wind hielt bis Scedro an, dann wurde es wieder ruhig und wir nutzten die Gelegenheit für ein Schnelles Mittagessen.

Kurz nach dem Mittagessen fing der Südwestwind an zu wehen.

Für uns bedeutet es, dass die Zeit ist den Gennaker zu setzen. Wir benutzen die Reserveschoten von „Svibor“ unserem First 40.7, der Ankerbeschlag wurde zusätzlich befestigt um die 120m² Gennaker last zu halten.

PIA gleitet förmlich auf dem Meer, im Cockpit ist es gemütlicht und die Atmosphäre ist einfach hinreisend.

Im Hand umdrehen erreichten wir den Peljesac Kanal, wir bergen den Gennaker und setzen die Genua.

Ein Teil der Crew, hat noch nie die Stadt Korcula besucht, also entschieden wir uns für einen Spaziergang durch Korcula. Beim Versuch von der westlichen Seite anzulegen sind die Wellen zu hoch und der Wind zu stark, somit entscheiden wir an die Ost Seite zu wechseln. Am Ende, legten wir in der ACI Marina Korcula an.

Der Spaziergang durch den Geburtsort von Marco Polo verlief schnell – keine Touristengetümmel, alles ist Ruhig und noch verschlafen.

Im naheliegenden Supermarkt, erledigten wir den Einkauf für das Abendessen und das Frühstück für morgen. Kurz danach legten wir ab in Richtung Lumbarda und ankern in der Bucht „Racisce“.

Wieder wird die Heizung am Abend gebraucht, eine gemütliche Temperatur ist schnell erreicht. Und wieder ist eine Nacht wie im Flug vergangen.

Diesmal weckt uns starker Nordostwind „Bura“, schnell wird gefrühstückt, Kaffee getrunken und wir legten ab.

Wir setzten schnell die Segel und die Bura hält uns bis Mljet an, danach wieder eine kurzfristige Pause – ideal für Mittagessen.

Wie schon am Tag davor, steigt der Westwind und wir setzten wieder unser Gennaker und segelten entlang von Mljet.

Wir probierten ebenso die Kombination des Vorsegels und unser Fotoreporter machte dabei paar wunderschöne Fotos.

Wir überprüften die Heckplattform und die Meerestemperatur, es ist Kalt! Jedoch, scheint die Sonne und es ist gemütlich warm draußen an der Sonne.

Weiter ziehen wir nach Jakljan und Sipan.

Kurz vor Jakljan, bergen wir den Gennaker und fahren unter Motor bis Sipanska Luka und machen uns längsseits am Pier fest. Die Wettervorhersage sagt uns, dass eine ruhige Nacht und Südostwind in den Morgenstunden bevorsteht.

Unser unbändiger „Zagorec“ weckt sich am frühen Morgen auf und geht bis zu dem naheliegenden Hügel. Der Rest der Crew wird dann von Nachritentönen geweckt mit Panoramabildern der Sipanska Luka und einem Mast. Ein herrlicher Anblick….

Das Finale ist da, heute wollen wir noch Dubrovnik erreichen. Wir legen nach dem Frühstück ab, und bereiten uns für das Segeln gegen den Wind mit 17-18Kn Südostwind.

Wir setzen die Segel und kurz nach der Insel Misnjak erreicht uns die Erste Etappe in den Wind zu segeln. Beim 30-35Kn scheinbaren Wind, sind wir mit 7,5Kn unterwegs. Es ist Zeit für das Wendemanöver, gewöhnt von der First 40.7, erledigen wir das Wendemanöver mit Leichtigkeit. Die Genua 105% setzen wir wieder auf, somit verliert die PIA fast gar nicht an der Geschwindigkeit.

Wir segeln weiter zwischen den Elafiten und des Festlandes. Nach Lopud beruhigt sich der Wind und fällt auf 12Kn und wir nutzen die Gunst und erledigen schnell das Mittagessen. Wir halten die Segel bis zum Hafen von Gruz, danach bergen wir das Großsegel und die Genua. Bewegen uns dann in Richtung Tankstelle bei Segelclub „Orsan“, diese ist leider noch immer zu. Unter Motor fuhren wir dann zu nächste Tankstelle, die gleich neben der ACI Marina liegt. Der Motor wurde ungefähr 10 Stunden genutzt, wir legten eine Distanz von 120Nm von Split, dies bedeutet nur 15l Kraftstoff. Nur so nebenbei, die Heizung wurde jede Nacht angelassen um eine gemütliche Temperatur zu erhalten.

Beim Anlegen in die ACI Marina Dubrovnik, müssten wir wieder unserer Manöverfähigkeiten unter Beweis stellen, da die Pier eng beieinander liegen. Bei diesem Manöver merkte ich beim Ersten mal wie nützlich der Bugstrahlruder sein kann. Nach dem festmachen und begeisterung der Crew, habe ich einen genialen Vorschlag von dem jungen Basemanager erhalten, dieser meinte wenn das Anlegen falsch geht: „Lassen sie alles los, versuchen sie gar nichts mit dem Motor, machen sie die Fender fest, legen sie sich an irgendein Boot nebenbei an und ziehen sie sich dann mit den Knoten an ihr Platz“.

Der Nachmittag in der Marina, verging sehr schnell, am Abend packten wir unsere Sachen zusammen. Wir spazieren ein wenig in der Stadt rum und gingen dann gemütlich zum Essen.

Wir hinterlassen unsere Oc41.1 Pia der Firma Ultra Yachtcharter in Dubrovnik, mit dem Gewissen, dass es in guten Händen ist und das es jederzeit bereit sein wird für Gäste die nach erholsamen Urlaub suchen.

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